Digital unterwegs

Ausschreibung

Digital unterwegs – effektive Nutzung des eigenen Smartphones

Entdecken Sie die Möglichkeiten Ihres digitalen Begleiters

In diesem vierteiligen Kurs lernen Sie, wie Sie Ihr Smartphone im Alltag gezielt und sicher einsetzen. Sie installieren Apps, schützen Ihre Daten, kommunizieren mit WhatsApp und nutzen Ihr Gerät zur Navigation – Schritt für Schritt und praxisnah.

Das erwartet Sie:

  • Apps installieren und bewerten – am Beispiel Google Play Store
  • Datenschutz am Smartphone – verständlich erklärt, direkt anwendbar
  • WhatsApp richtig nutzen – schreiben, sprechen, Fotos senden
  • Mit dem Smartphone navigieren – Wege finden, Standorte teilen

Voraussetzungen:
Erste Erfahrung im Umgang mit dem Smartphone. Bitte bringen Sie Ihr eigenes Gerät mit (Android).


Materialien

Präsentation: PowerPoint, PDF, Gamma

Homepage: Gemini

Erklärvideo: mp4

Handout: PDF

Studienleitfaden: PDF

Podcast: mp3

Gliederung

1. Einführung: Der digitale Begleiter im Alltag

1.1 Warum ein Seminar über das eigene Smartphone?
1.2 Android kurz erklärt – Marktführer, Vielfalt, Möglichkeiten
1.3 Der Unterschied zwischen „Können“ und „Verstehen“

2. Die Benutzeroberfläche meistern

2.1 Homescreen, App-Drawer und Schnellzugriffe
2.2 Wichtige Gesten und Bewegungen
2.3 Personalisierung: Widgets, Hintergründe und Einstellungen

3. Apps installieren, verwalten und verstehen

3.1 Was ist eine App? Überblick und Funktionen
3.2 Der Google Play Store im Detail
3.3 Apps deinstallieren, verwalten, Berechtigungen anpassen

4. Kommunikation mit WhatsApp & Co

4.1 WhatsApp installieren und einrichten
4.2 Nachrichten, Gruppen und Sprachnachrichten
4.3 Bilder und Dokumente sicher versenden
4.4 Sicherheit und Privatsphäre in Messenger-Apps

5. Navigation und Orientierung mit dem Smartphone

5.1 Einführung in Google Maps
5.2 Adressen finden, Verkehrslage erkennen
5.3 Fußgängernavigation und Routenplanung
5.4 Praktische Anwendung: Der Live-Test

6. Datenschutz und Gerätesicherheit

6.1 Standortdienste, Google-Konto, Zwei-Faktor-Authentifizierung
6.2 App-Berechtigungen bewusst steuern
6.3 Sperrbildschirm, Updates und Sicherheitsoptionen

7. Tipps, Tricks und digitale Selbstverteidigung

7.1 Was tun bei Akku-Frust?
7.2 Notfallfunktionen, SOS & Co
7.3 Umgang mit Werbung, Spam und dubiosen Nachrichten
7.4 Seniorenmodus und Bedienhilfen

8. Abschluss, Reflexion und Ausblick

8.1 Was habe ich gelernt?
8.2 Fragen, die bleiben dürfen
8.3 So bleibe ich am Ball: Hilfreiche Quellen und weitere Schritte


Übungen

Übung 1: Eine App aus dem Google Play Store installieren

Ziel: Die Teilnehmenden lernen, wie sie eine App sicher und gezielt installieren.

Aufgabe: Installieren Sie die App „DB Navigator“ auf Ihrem Android-Gerät.

Schritt-für-Schritt-Musterlösung:

  1. Öffnen Sie den Google Play Store.
  2. Tippen Sie in das Suchfeld oben und geben Sie „DB Navigator“ ein.
  3. Wählen Sie die App mit dem roten DB-Logo aus der Liste.
  4. Tippen Sie auf „Installieren“.
  5. Nach Abschluss: Öffnen Sie die App und prüfen Sie, ob sie funktioniert.

Übung 2: WhatsApp einrichten und eine Nachricht senden

Ziel: Sichere Kommunikation mit einer Messenger-App.

Aufgabe: Installieren Sie WhatsApp und senden Sie einem Sitznachbarn eine Nachricht.

Schritt-für-Schritt-Musterlösung:

  1. Öffnen Sie den Google Play Store und suchen Sie nach „WhatsApp“.
  2. Installieren Sie die App und öffnen Sie sie.
  3. Geben Sie Ihre Telefonnummer ein, bestätigen Sie den Code.
  4. Geben Sie einen Namen und ggf. ein Profilbild ein.
  5. Öffnen Sie den Chat mit dem Nachbarn (der auch WhatsApp nutzen muss).
  6. Schreiben Sie z. B. „Hallo vom Seminar!“ und senden Sie die Nachricht.

Übung 3: Google Maps zur Navigation nutzen

Ziel: Routenplanung mit dem Smartphone.

Aufgabe: Planen Sie eine Route von Ihrem aktuellen Standort zur nächsten Apotheke.

Schritt-für-Schritt-Musterlösung:

  1. Öffnen Sie Google Maps.
  2. Tippen Sie in das Suchfeld: „Apotheke“.
  3. Wählen Sie eine Apotheke in der Nähe.
  4. Tippen Sie auf „Route“.
  5. Wählen Sie „Zu Fuß“ oder „Auto“.
  6. Starten Sie die Navigation mit „Start“.

Übung 4: App-Berechtigungen prüfen und ändern

Ziel: Datenschutz bewusst gestalten.

Aufgabe: Prüfen und ändern Sie die Berechtigungen einer App Ihrer Wahl (z. B. Kamera oder Kalender).

Schritt-für-Schritt-Musterlösung:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen Ihres Android-Geräts.
  2. Tippen Sie auf „Apps“ oder „Anwendungen“.
  3. Wählen Sie eine App, z. B. „Kamera“.
  4. Tippen Sie auf „Berechtigungen“.
  5. Schalten Sie z. B. „Standort“ oder „Mikrofon“ aus, wenn nicht benötigt.
  6. Schließen Sie die Einstellungen.

Übung 5: Notfallinformationen auf dem Sperrbildschirm hinterlegen

Ziel: Für den Ernstfall vorbereitet sein.

Aufgabe: Tragen Sie Notfallinformationen ein, die auch im gesperrten Zustand sichtbar sind.

Schritt-für-Schritt-Musterlösung:

  1. Öffnen Sie die Einstellungen.
  2. Suchen Sie nach „Notfallinformationen“ oder gehen Sie zu Sicherheit & Notfall.
  3. Geben Sie Notfallkontakte, Allergien oder Medikamente ein.
  4. Aktivieren Sie die Anzeige auf dem Sperrbildschirm.
  5. Testen Sie die Anzeige, indem Sie das Handy sperren und auf „Notfall“ tippen.

Glossar

BegriffErklärung
AkkuEnergiespeicher des Smartphones; versorgt das Gerät mit Strom
AndroidBetriebssystem für Smartphones von Google
AppAbkürzung für „Application“ – kleine Anwendungsprogramme für Smartphones
App-DrawerÜbersicht aller installierten Apps auf dem Gerät
APKAndroid Package – Installationsdatei für Android-Apps
BackupDatensicherung zur Wiederherstellung bei Verlust
BluetoothDrahtlose Verbindung zwischen Geräten auf kurze Distanz
BrowserProgramm zur Darstellung von Webseiten (z. B. Chrome)
CacheZwischenspeicher, der Daten schneller verfügbar macht
CloudOnline-Speicherlösung zur Datensicherung oder Synchronisation
DatenschutzSchutz persönlicher Daten vor unerwünschtem Zugriff
DisplayBildschirm des Smartphones
DownloadHerunterladen von Daten oder Apps aus dem Internet
FingerabdrucksensorSensor zum Entsperren mittels Fingerabdruck
FlugmodusDeaktiviert alle Funkverbindungen des Geräts
GalerieApp zur Anzeige und Verwaltung von Bildern und Videos
GPSGlobal Positioning System – Satellitengestützte Navigation
Google AccountBenutzerkonto für Google-Dienste
Google MapsNavigations- und Kartenanwendung von Google
Google Play StoreOffizieller App-Store für Android-Geräte
HomescreenStartbildschirm eines Smartphones
HotspotFreigabe der mobilen Internetverbindung für andere Geräte
IconSymbol zur Darstellung und zum Starten einer App
IMEIEindeutige Identifikationsnummer eines Mobilgeräts
KalenderApp zur Terminverwaltung
KameraIntegriertes Fotomodul zum Aufnehmen von Bildern und Videos
KontakteApp zur Verwaltung von Telefonnummern und Adressen
LautstärketastenMechanische Knöpfe zur Regulierung der Lautstärke
LauncherOberfläche und Menüstruktur eines Android-Geräts
LockscreenSperrbildschirm, der vor unbefugtem Zugriff schützt
MikrofonAufnahmegerät für Ton
NFCNahfeldkommunikation, z. B. für kontaktloses Bezahlen
NotfallmodusReduzierte Funktionen im Krisenfall
Offline-ModusNutzung ohne aktive Internetverbindung
OTA-UpdateOver-the-Air – drahtloses Softwareupdate
PasswortZeichenfolge zum Schutz von Konten und Geräten
QR-CodeMaschinell lesbarer Code, z. B. für Links
ScreenshotBildschirmfoto
SD-KarteSpeichererweiterung für Dateien
SicherheitspatchSoftware-Update zur Behebung von Sicherheitslücken
SIM-KarteModul zur Verbindung mit dem Mobilfunknetz
SprachassistentSoftware zur Steuerung per Sprache (z. B. Google Assistant)
SpeicherplatzKapazität zur Datenspeicherung auf dem Gerät
SperrmusterMethode zur Gerätesperrung mittels Wischgeste
SynchronisationAbgleich von Daten zwischen Geräten oder Diensten
SystemupdateAktualisierung des Betriebssystems
TastensperreVerhindert unbeabsichtigte Eingaben
TouchscreenBerührungsempfindliche Benutzeroberfläche
UpdateAktualisierung von Apps oder System
USB-CModerner Anschlussstandard für Ladegeräte
WhatsAppBeliebter Messenger zur Kommunikation
WLANDrahtloses Netzwerk für Internetzugang

Lernziele

1. Kognitive Lernziele (Wissen und Verständnis)

  • Die Teilnehmenden kennen die Grundfunktionen eines Android-Smartphones.
  • Sie verstehen den Aufbau der Benutzeroberfläche sowie zentrale Begriffe wie App, Widget, Homescreen, Play Store.
  • Sie können Sicherheits- und Datenschutzeinstellungen nachvollziehen und deren Bedeutung erklären.

2. Affektive Lernziele (Einstellung und Motivation)

  • Die Teilnehmenden entwickeln eine positive Einstellung zur Nutzung digitaler Technologien im Alltag.
  • Sie bauen Vertrauen in den selbstbestimmten Umgang mit Apps und digitalen Diensten auf.
  • Sie sind in der Lage, ihre digitalen Kompetenzen kritisch zu reflektieren und verantwortungsbewusst einzusetzen.

3. Psychomotorische Lernziele (Handlungs- und Anwendungskompetenz)

  • Die Teilnehmenden können selbstständig Apps installieren, verwalten und deinstallieren.
  • Sie sind in der Lage, mit WhatsApp zu kommunizieren, Gruppen zu erstellen und Medien sicher zu versenden.
  • Sie nutzen Google Maps zur Navigation, inklusive Zielsuche, Routenerstellung und Live-Navigation.
  • Sie konfigurieren wichtige Geräteeinstellungen selbstständig, darunter WLAN, Bluetooth, Datenschutz und Notfallinformationen.

4. Transfer- und Handlungskompetenz

  • Die Teilnehmenden wenden das Gelernte selbstständig im Alltag an, etwa zur Kommunikation, Orientierung oder Information.
  • Sie sind in der Lage, andere Personen anzuleiten oder in der digitalen Nutzung zu unterstützen (Peer-Learning).
  • Sie erkennen digitale Risiken (z. B. betrügerische Nachrichten, Phishing) und können angemessen reagieren.

Best-Practice

Best Practice: Mit dem Smartphone souverän durch den Alltag – Ein Erfahrungsbericht

Protagonistin: Marianne, 67 – von unsicher zu selbstbestimmt

Marianne, eine pensionierte Lehrerin, beschreibt sich selbst als „digital vorsichtig“. Lange Zeit nutzte sie ihr Smartphone lediglich zum Telefonieren und für gelegentliche SMS. Apps waren ihr suspekt, Updates eine lästige Störung. Dann besuchte sie unser Seminar.

Was sie lernte:

  • Sie installierte Google Maps und plant nun ihre Spaziergänge damit – inklusive Wettervorschau.
  • WhatsApp wurde ihr neues Fenster zur Familie: Enkel-Videos, Geburtstagsgrüße und sogar Sprachchats mit ihrer Freundin auf Mallorca.
  • Sie erkannte die Bedeutung von Datenschutz: „Ich habe gelernt, wie ich sehen kann, was eine App darf – und wie ich das einschränke.“
  • Der Notfallmodus wurde aktiviert, Notfallkontakte eingetragen, Gesundheitsdaten hinterlegt.

Was sich verändert hat:

  • Marianne fühlt sich selbstbestimmter und unabhängiger. „Ich bin jetzt digital mit meiner Familie verbunden – und das gibt mir Sicherheit.“
  • Im Freundeskreis wurde sie zur Ansprechpartnerin für Smartphone-Fragen. „Meine Nachbarin meinte: Du bist ja jetzt ein Profi!“

Ihr Tipp für andere Teilnehmende:

„Man darf keine Angst vor dem Smartphone haben. Es ist wie ein Fahrrad: Am Anfang wackelt’s – und dann macht es Spaß.“


Fazit des Best-Practice-Abschnitts:

Der Weg zu einem souveränen Umgang mit dem Smartphone ist kein technischer Sprint, sondern ein alltagsnaher Marathon mit vielen kleinen Etappen. Die Erfolge beginnen oft im Kleinen – und wirken nachhaltig.


FAQs

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  1. Was ist der Unterschied zwischen Android und iOS?
    Android ist das Betriebssystem von Google, iOS das von Apple. Android ist offener, vielfältiger, aber oft auch uneinheitlicher. iOS ist geschlossener, dafür standardisierter.
  2. Wie finde ich heraus, welche Android-Version mein Smartphone hat?
    Unter Einstellungen > Über das Telefon > Softwareinformationen finden Sie die Android-Version.
  3. Muss ich jede App aus dem Play Store installieren?
    Nein, nur Apps, die Sie wirklich benötigen. Der Play Store ist jedoch die sicherste Quelle für Apps auf Android-Geräten.
  4. Wie erkenne ich, ob eine App sicher ist?
    Achten Sie auf die Bewertungen, den Herausgeber und die Zahl der Downloads. Sehen Sie sich auch die Berechtigungen an.
  5. Was bedeutet „App-Berechtigungen verwalten“?
    Sie können jeder App einzeln festlegen, ob sie Zugriff auf Kamera, Mikrofon, Standort usw. bekommt – unter Einstellungen > Apps > Berechtigungen.
  6. Wie kann ich mein Smartphone gegen Viren schützen?
    Halten Sie das System aktuell, laden Sie nur aus dem Play Store herunter, und verzichten Sie auf dubiose Apps. Ein zusätzlicher Virenscanner kann helfen, ist aber nicht zwingend.
  7. Was mache ich, wenn mein Speicher voll ist?
    Löschen Sie ungenutzte Apps, leeren Sie den Cache oder verschieben Sie Daten auf eine SD-Karte oder in die Cloud.
  8. Was ist eine Cloud?
    Eine Online-Speicherlösung, mit der Sie Fotos, Dokumente oder Kontakte sichern und von überall abrufen können (z. B. Google Drive).
  9. Wie funktioniert die Navigation mit Google Maps?
    Ziel eingeben, auf „Route“ tippen, Fortbewegungsmittel wählen, auf „Start“ tippen – schon beginnt die Navigation.
  10. Wie kann ich einen Screenshot machen?
    Drücken Sie gleichzeitig die Power-Taste und die Leiser-Taste für ca. 1 Sekunde. Der Screenshot wird automatisch gespeichert.
  11. Was passiert, wenn ich mein Handy verliere?
    Mit „Mein Gerät finden“ (Google-Funktion) können Sie Ihr Smartphone orten, sperren oder löschen – vorausgesetzt, diese Funktion ist aktiv.
  12. Wie kann ich meine Kontakte sichern?
    Am besten im Google-Konto speichern: Kontakte-App > Einstellungen > Synchronisation aktivieren.
  13. Was bedeutet „Zwei-Faktor-Authentifizierung“?
    Ein zusätzlicher Sicherheitsschritt: Neben dem Passwort wird z. B. ein Einmal-Code per SMS oder App benötigt.
  14. Kann ich das Smartphone auch für Senioren einfacher einrichten?
    Ja, mit einem sogenannten Seniorenmodus oder einer benutzerfreundlichen Launcher-App (z. B. „Simple Mode“) mit großen Symbolen und vereinfachter Oberfläche.
  15. Wie oft sollte ich mein Smartphone aktualisieren?
    Regelmäßig! Updates verbessern die Sicherheit und Leistung. Aktivieren Sie automatische Updates, wenn möglich.

Checkliste

Android-Smartphone sicher und effektiv nutzen

1. Allgemeine Einrichtung

  • Smartphone vollständig aufgeladen
  • WLAN eingerichtet und verbunden
  • Google-Konto erfolgreich angemeldet
  • Displayhelligkeit und Schriftgröße angepasst
  • Gerätesprache und Zeitzone korrekt eingestellt

2. Benutzeroberfläche verstehen

  • Unterschiede zwischen Homescreen und App-Drawer erkannt
  • Eigene Startseite(n) nach Wunsch angepasst
  • Widgets (z. B. Wetter, Kalender) hinzugefügt
  • Benachrichtigungsleiste und Schnelleinstellungen genutzt

3. App-Management

  • Wichtige Apps aus dem Play Store installiert
  • Unnötige Apps entfernt oder deaktiviert
  • App-Berechtigungen individuell angepasst
  • Updates regelmäßig installiert (automatisch oder manuell)

4. Kommunikation und soziale Interaktion

  • WhatsApp installiert und eingerichtet
  • Nachrichten, Bilder und Sprachnachrichten erfolgreich versendet
  • Gruppen erstellt oder beigetreten
  • Privatsphäre-Einstellungen überprüft und angepasst

5. Navigation und Alltagshelfer

  • Google Maps zur Navigation getestet
  • Adresseingabe und Routenführung geübt
  • Öffentliche Verkehrsmittel-Informationen abgerufen
  • Sprachassistent ausprobiert („Ok Google“)

6. Sicherheit und Datenschutz

  • Sperrmuster, PIN oder Fingerabdruck aktiviert
  • Notfallinformationen hinterlegt (z. B. unter „Sicherheit“)
  • Zwei-Faktor-Authentifizierung für das Google-Konto aktiviert
  • Standortfreigabe gezielt eingeschränkt oder deaktiviert
  • Unbekannte Quellen für App-Installation deaktiviert

7. Daten sichern und verwalten

  • Automatisches Backup über Google aktiviert
  • Fotos und Kontakte mit Cloud synchronisiert
  • Speicherplatz kontrolliert und bereinigt
  • Wichtige Daten (z. B. Kontakte, Notizen) extern gesichert

8. Alltagsnutzung reflektieren

  • Eigene Nutzung reflektiert: Wofür nutze ich mein Gerät am meisten?
  • Digitale Pausen geplant oder eingerichtet („Digital Wellbeing“)
  • Werbung und Push-Mitteilungen reduziert
  • Spam-Anrufe oder Phishing-Mails erkannt und ignoriert

Essay

Digital unterwegs – Wie das Smartphone zum Schlüssel unserer Alltagskompetenz wurde

„Das Smartphone ist nicht einfach ein Gerät. Es ist ein Spiegel unserer Zeit.“ – ein Satz, den man heute kaum noch hinterfragen muss. Das Mobiltelefon hat in den letzten Jahren eine Wandlung durchlaufen, die kaum ein anderes technisches Gerät so rasant vollzogen hat: vom tragbaren Telefon zum digitalen Multitalent, das für viele zum Lebensbegleiter wurde.

Ein Werkzeug, das alles kann – und deshalb unterschätzt wird

Früher war Technik sichtbar. Der Walkman lag neben dem Kalender, der Straßenatlas wölbte sich unter dem Beifahrersitz, der Notizblock war immer griffbereit. Heute ist all das in einem Gerät vereint – unscheinbar, glatt, kompakt. Das Smartphone ist der Inbegriff digitaler Effizienz: Kalender, Kamera, Navigationssystem, Taschenlampe, Zeitung, Fitness-Coach, Musikstudio – alles nur einen Wisch entfernt.

Doch gerade diese Allgegenwart hat einen paradoxen Effekt: Viele Menschen nutzen ihr Smartphone zwar täglich, aber in einem engen, ritualisierten Rahmen – WhatsApp, Wetter, ein wenig Googeln. Was das Gerät alles kann, bleibt oft ungenutzt. Genau hier setzt gute Bildung an: Sie macht sichtbar, was schon da ist – und aktiviert das „digitale Bewusstsein“.

Die digitale Alphabetisierung: ein gesellschaftlicher Auftrag

Smartphone-Kompetenz ist mehr als Technikverständnis. Es ist Teil der modernen Allgemeinbildung. Wer nicht weiß, wie man eine App installiert, den eigenen Standort teilt oder die Berechtigungen einer Anwendung prüft, verliert schnell den Anschluss. In einer zunehmend digitalisierten Gesellschaft kann das zur realen sozialen Isolation führen – oder sogar zur Abhängigkeit von anderen.

Digitale Selbstständigkeit beginnt nicht mit der neuesten Technik, sondern mit dem Mut, das Bekannte zu hinterfragen: Was kann mein Gerät noch? Wie schütze ich meine Daten? Welche App hilft mir wirklich weiter? In Schulungen wie diesem Seminar wird der erste Schritt gemacht – mit Aha-Erlebnissen, Lachen, Frustmomenten und dem Gefühl: Ich kann das auch.

Technik emotional entkoppeln – und menschlich nutzen

Es geht nicht darum, dem Gerät zu „verfallen“. Der wahre Fortschritt liegt darin, Technik bewusst in den Alltag zu integrieren, ohne sich davon dominieren zu lassen. Das Smartphone ist ein Werkzeug. Es kann verbinden, organisieren, helfen – oder auch ablenken, überfordern, abhängig machen. Die Verantwortung liegt nicht im Gerät, sondern in der Hand, die es hält.

Wenn eine Seniorin plötzlich mit Google Maps den Weg zur Oper findet, wenn ein Vater die Notfallkontakte für sein Kind einrichtet, wenn jemand die erste App installiert, ohne Angst zu haben, etwas falsch zu machen – dann sind das keine kleinen Erfolge. Es sind digitale Emanzipationen.

Fazit: Es ist nie zu spät, digital unterwegs zu sein

Dieses Seminar ist mehr als eine Schulung. Es ist eine Einladung, den eigenen Alltag aktiv digital mitzugestalten. Es braucht keine Fachsprache, keine Angst vor Technik – nur ein bisschen Neugier, ein wenig Mut und das richtige Wissen zur richtigen Zeit.

Das Smartphone mag ein modernes Werkzeug sein – aber es bleibt immer das, was wir daraus machen. Und das Beste daran? Wir haben es bereits in der Tasche.


Multiple-Choice-Aufgaben

1. Wofür steht das Betriebssystem „Android“?

A) Ein Smartphone-Modell
B) Ein Hersteller von Handys
C) Ein Betriebssystem für mobile Geräte
D) Ein App-Name

2. Welche Funktion hat der Google Play Store?

A) Sicherheitseinstellungen verwalten
B) Kontakte speichern
C) Apps herunterladen und aktualisieren
D) Internetverbindung einrichten

3. Welche Taste muss man in Kombination mit „Leiser“ drücken, um einen Screenshot zu machen?

A) Lauter
B) Power
C) Home
D) Zurück

4. Was ist ein Widget?

A) Eine versteckte App
B) Ein Sicherheitstool
C) Eine Mini-Anwendung auf dem Startbildschirm
D) Ein alternatives Betriebssystem

5. Was bedeutet „Zwei-Faktor-Authentifizierung“?

A) Zwei Smartphones gleichzeitig verwenden
B) Zwei Passwörter nacheinander eingeben
C) Zusätzlich zum Passwort einen zweiten Bestätigungsschritt durchführen
D) Zwei Benutzerkonten gleichzeitig nutzen

6. Wie erkennt man eine vertrauenswürdige App im Play Store?

A) Durch leuchtende Farben
B) An der App-Größe
C) An Bewertungen, Herausgeber und Downloads
D) Am Alphabetischen Namen

7. Welche App nutzt man typischerweise für Navigation?

A) WhatsApp
B) Kamera
C) Google Maps
D) Play Musik

8. Was passiert beim Aktivieren des Flugmodus?

A) Das Gerät schaltet sich aus
B) Nur WLAN wird deaktiviert
C) Alle Funkverbindungen werden unterbrochen
D) Der Bildschirm wird heller

9. Was speichert die Kontakte-App?

A) Akkustand
B) Telefonnummern und Adressen
C) Fotos
D) Musik

10. Was bedeutet es, eine App zu „deinstallieren“?

A) Sie neu zu starten
B) Sie auf Werkseinstellungen zurückzusetzen
C) Sie vom Gerät zu entfernen
D) Ihre Farbe zu ändern

11. Welche Funktion bietet WhatsApp NICHT?

A) Videoanruf
B) Sprachnachricht
C) Navigation
D) Textnachricht

12. Wozu dient der Fingerabdrucksensor?

A) Zur Temperaturmessung
B) Zum Öffnen der SIM-Karte
C) Zur Gerätesicherung und Entsperrung
D) Zur Verbindung mit anderen Geräten

13. Wie nennt man den Bereich, in dem alle Apps aufgelistet sind?

A) Homescreen
B) Taskbar
C) App-Drawer
D) Statusleiste

14. Wie oft sollte man Sicherheitsupdates installieren?

A) Niemals
B) Einmal pro Jahr
C) Sobald sie verfügbar sind
D) Nur wenn das Gerät nicht funktioniert

15. Was ist die Funktion von Google Drive?

A) Musik abspielen
B) Texte übersetzen
C) Dateien online speichern
D) SMS senden

16. Was bezeichnet der Begriff „Cache“?

A) Eine Batterie
B) Ein Datenspeicher zur Beschleunigung von Abläufen
C) Ein App-Name
D) Eine Schutzfunktion

17. Was versteht man unter „Mobiler Hotspot“?

A) Eine App zum Shoppen
B) Ein Ladekabel
C) Eine Internetverbindung, die für andere freigegeben wird
D) Eine SMS-Funktion

18. Wie können Apps in der Regel aktualisiert werden?

A) Über Bluetooth
B) Durch Drücken der Lautstärketaste
C) Im Play Store
D) Im Kalender

19. Was sollte man tun, wenn das Smartphone gestohlen wird?

A) Das Gerät reinigen
B) Die SIM-Karte wechseln
C) Mit „Mein Gerät finden“ sperren oder orten
D) Das Display dimmen

20. Welche dieser Apps ist KEINE Google-App?

A) Gmail
B) Google Fotos
C) Apple Maps
D) Google Kalender


Musterlösung

1: C
2: C
3: B
4: C
5: C
6: C
7: C
8: C
9: B
10: C
11: C
12: C
13: C
14: C
15: C
16: B
17: C
18: C
19: C
20: C


Leitfaden

Effektive Nutzung des eigenen Android-Smartphones

1. Vorbereitung vor dem Seminar

  • Bringen Sie Ihr eigenes Android-Smartphone mit – bitte vollständig aufgeladen.
  • Stellen Sie sicher, dass Sie den Sperrbildschirm entsperren können (PIN, Muster, Fingerabdruck).
  • Falls möglich: Notieren Sie Ihre Google-Kontodaten (E-Mail + Passwort).
  • Bringen Sie ggf. Ladegerät, Lesebrille und Notizblock mit.

2. Grundfunktionen des Smartphones verstehen

  • Benutzeroberfläche kennenlernen: Homescreen, App-Drawer, Schnellzugriffe.
  • Wichtige Symbole und Gesten: Navigationsleiste, Wischfunktionen, App-Wechsel.
  • Benachrichtigungen verstehen und steuern.

3. Apps gezielt nutzen

  • Google Play Store: Apps suchen, installieren, deinstallieren.
  • App-Berechtigungen prüfen und anpassen.
  • Nützliche Apps: Kalender, Notizen, Übersetzer, Kamera, QR-Scanner.
  • Update-Verhalten regelmäßig überprüfen.

4. Kommunikation mit WhatsApp

  • WhatsApp installieren und verifizieren.
  • Text-, Sprach- und Bildnachrichten senden.
  • Gruppen verwalten, Einstellungen zur Privatsphäre anpassen.
  • Dokumente und Kontakte versenden.

5. Navigation und Orientierung

  • Google Maps verwenden: Ziele suchen, Routen erstellen, Verkehrsinformationen.
  • Live-Navigation starten.
  • Adressen speichern („Zuhause“, „Arbeit“).
  • Umgebung entdecken („Restaurants in der Nähe“).

6. Sicherheit und Datenschutz

  • Gerätesperre aktivieren: PIN, Muster, Fingerabdruck.
  • Notfallinformationen einrichten.
  • „Mein Gerät finden“ aktivieren zur Ortung bei Verlust.
  • App-Berechtigungen und Standortfreigaben regelmäßig prüfen.

7. Alltagstipps für Fortgeschrittene

  • Akku sparen durch Anpassung von Helligkeit, WLAN, Hintergrundaktivitäten.
  • Cloud-Nutzung: Daten sichern mit Google Drive oder Fotos.
  • Werbung reduzieren durch Einstellungen im Google-Konto.
  • Digital Wellbeing nutzen für bewusste Bildschirmzeit.

8. Fehler vermeiden – Praktische Hinweise

  • Keine Apps aus unbekannten Quellen installieren.
  • Keine sensiblen Daten in unbekannte Apps eingeben.
  • Passwörter nicht per WhatsApp versenden.
  • Immer prüfen, ob eine Nachricht oder Meldung echt ist.

9. Nützliche Begriffe im Überblick

Siehe das beigefügte Glossar mit 50 Fachausdrücken.


10. Nach dem Seminar

  • Wenden Sie das Gelernte regelmäßig an.
  • Bleiben Sie neugierig – entdecken Sie neue Funktionen.
  • Fragen Sie im Bekanntenkreis oder Fachhandel bei Unsicherheiten.
  • Besuchen Sie weiterführende Kurse oder nutzen Sie Online-Tutorials.

Hausaufgaben

Hausaufgabe 1: App-Recherche und Bewertung

Aufgabe:
Suchen Sie im Google Play Store nach einer App, die Ihnen im Alltag helfen könnte (z. B. Gesundheit, Organisation, Reisen). Installieren Sie sie und testen Sie sie 10 Minuten lang.

Fragen zur Reflexion:

  • Welche App haben Sie gewählt und warum?
  • Was gefällt Ihnen gut, was nicht?
  • Welche Berechtigungen hat die App gefordert?

Ziel:
Kompetenz in der sicheren Auswahl und Bewertung von Apps stärken.


Hausaufgabe 2: Notfallinformationen einrichten

Aufgabe:
Tragen Sie Ihre Notfallkontakte und medizinischen Informationen in den Geräteeinstellungen ein, sodass sie auch im Sperrbildschirm-Modus sichtbar sind.

Schritte:

  • Einstellungen > Sicherheit & Notfall > Notfallinformationen
  • Kontakte hinzufügen, Gesundheitsdaten ergänzen

Ziel:
Sicherheitsfunktionen kennen und aktiv nutzen.


Hausaufgabe 3: WhatsApp-Check

Aufgabe:
Senden Sie einem Kontakt eine Sprachnachricht, ein Bild und einen Standort. Legen Sie zusätzlich einen Gruppenchat mit zwei weiteren Personen an.

Ergebnis:

  • Nachrichten erfolgreich gesendet?
  • Gruppeneinstellungen (z. B. „Nur Admins dürfen schreiben“) ausprobiert?

Ziel:
Kompetenz in Kommunikation und Medienversand.


Hausaufgabe 4: Navigation testen

Aufgabe:
Planen Sie mit Google Maps eine Route zu einem Ort, den Sie in den nächsten Tagen tatsächlich besuchen möchten.

Bonus:
Nutzen Sie die „Zu Fuß“-Funktion und testen Sie die Navigation aktiv auf einem Spaziergang.

Ziel:
Routine im Umgang mit GPS und Routenführung entwickeln.


Hausaufgabe 5: App-Berechtigungen prüfen

Aufgabe:
Wählen Sie drei häufig genutzte Apps (z. B. Kamera, Wetter, Kalender) und prüfen Sie deren Berechtigungen. Passen Sie sie kritisch an.

Tipp:
Einstellungen > Apps > App auswählen > Berechtigungen

Ziel:
Datenschutz aktiv gestalten und Sicherheitsbewusstsein stärken.


Interview

„Digital unterwegs – Ich dachte, mein Handy kann nur telefonieren“

Der Journalist:
Herr Braun, seien wir ehrlich – ich dachte, mein Smartphone ist eigentlich nur für Anrufe und WhatsApp. Warum sollte ich mich damit tiefer beschäftigen?

Dozent (Herr Braun):
Weil Ihr Smartphone heute mehr kann als ein ganzer Schreibtisch voller Technik. Es ist Ihr Navi, Ihre Kamera, Ihr Gesundheitsassistent – kurz: Ihr digitaler Alltagshelfer. Wer das Potential nicht nutzt, verschenkt Möglichkeiten.

Der Journalist:
Aber ich hab Angst, etwas falsch zu machen. Apps installieren, Berechtigungen, Updates – das klingt kompliziert.

Dozent:
Das ist ein sehr verbreitetes Gefühl. Aber genau deshalb bieten wir dieses Seminar an: Wir bauen Schritt für Schritt digitales Selbstvertrauen auf. In kleinen Portionen, ganz praxisnah. Fehler machen gehört übrigens dazu – das ist wie beim Fahrradfahren lernen.

Der Journalist:
Ich höre immer „Datenschutz“ – wie schütze ich mich denn konkret?

Dozent:
Das beginnt bei den App-Berechtigungen. Nicht jede App braucht Zugriff auf Ihre Kamera oder Ihre Kontakte. Wir zeigen, wie Sie das erkennen und anpassen. Und mit einem gesicherten Sperrbildschirm, einem aktuellen System und ein bisschen Aufmerksamkeit sind Sie schon sehr gut aufgestellt.

Der Journalist:
Und WhatsApp? Da kommen ständig neue Funktionen – Sticker, Kanäle, irgendwas mit Datenschutz…

Dozent:
WhatsApp entwickelt sich permanent weiter. Aber die Grundfunktionen bleiben gleich: Text, Bild, Ton, Video. Wir bringen Ordnung in den Funktionsdschungel und zeigen, wie Sie Ihre Privatsphäre optimal einstellen.

Der Journalist:
Wird das Seminar nicht zu technisch?

Dozent:
Nein. Unser Ziel ist nicht, dass Sie Informatiker werden. Sondern dass Sie souverän und sicher mit Ihrem Gerät umgehen können. Das Niveau ist anspruchsvoll, aber verständlich. Und Spaß darf auch dabei sein – sogar viel!

Der Journalist:
Und nach dem Kurs? Bin ich dann digital unabhängig?

Dozent:
Sie sind dann auf jeden Fall digital souverän. Sie wissen, was Ihr Smartphone kann, und Sie können entscheiden, wie Sie es nutzen. Und genau darum geht es.

Der Journalist:
Dann bleibt nur noch eine Frage: Wann geht’s los?

Dozent:
Sobald Sie möchten. Ihr Smartphone wartet schon.


Hausaufgabe

Hier kommen 5 praxisnahe Hausaufgaben passend zum Seminar „Digital unterwegs – effektive Nutzung des eigenen Smartphones“. Jede Aufgabe enthält klare Zielsetzungen und regt zur Vertiefung der Lerninhalte an:


Hausaufgabe 1: Mein App-Protokoll

Ziel: Reflexion über App-Nutzung und digitale Selbstbestimmung
Aufgabe:
Führen Sie über drei Tage hinweg ein Protokoll über Ihre Smartphone-Nutzung:

  • Welche Apps nutzen Sie am häufigsten?
  • Welche waren hilfreich, welche eher ablenkend?
  • Welche App haben Sie neu entdeckt oder gelöscht?
    Abgabe: 1-seitiger Reflexionsbericht mit Verbesserungsideen für den eigenen digitalen Alltag

Hausaufgabe 2: WhatsApp souverän nutzen

Ziel: Sicherheit und Effizienz im Messenger-Alltag
Aufgabe:

  • Richten Sie Ihre WhatsApp-Datenschutzeinstellungen neu ein (Profilbild, Lesebestätigungen, Status etc.).
  • Erstellen Sie eine „Broadcast-Liste“ für einen bestimmten Zweck (z. B. Einladung, Infomeldung).
  • Schreiben Sie eine Nachricht an sich selbst mit einer Checkliste für den Kurs oder Alltag.

Hausaufgabe 3: Datenschutz-Check

Ziel: Souveräner Umgang mit App-Berechtigungen
Aufgabe:
Wählen Sie fünf installierte Apps aus und überprüfen Sie deren Berechtigungen (Kamera, Mikrofon, Standort usw.).

  • Entziehen Sie mindestens drei unnötige Berechtigungen.
  • Schreiben Sie eine kurze Begründung zu jeder Änderung (Warum überflüssig? Warum kritisch?)

Hausaufgabe 4: Navigationsexperiment

Ziel: Anwendung von Karten-Apps zur praktischen Orientierung
Aufgabe:

  • Planen Sie eine Route zu einem Ihnen unbekannten Ort mit Google Maps oder Komoot.
  • Simulieren Sie die Navigation zu Fuß oder mit dem Rad.
  • Testen Sie zusätzlich die Funktion „Live-Standort senden“ in WhatsApp.
  • Machen Sie zwei Screenshots der Navigation und kommentieren Sie sie.

Hausaufgabe 5: Digitale Detox-Zone

Ziel: Förderung digitaler Achtsamkeit
Aufgabe:

  • Definieren Sie für eine Woche eine „Smartphone-freie Zone“ (z. B. Schlafzimmer, Essenszeit).
  • Aktivieren Sie die Bildschirmzeit-Funktion Ihres Geräts.
  • Schreiben Sie am Ende der Woche eine Reflexion: Was hat sich verändert? Fiel es Ihnen schwer? Was nehmen Sie mit?

Musterlösung

Hausaufgabe 1: Mein App-Protokoll – Musterlösung

Beispielhafte Reflexion:
„Ich nutze mein Smartphone täglich ca. 4 Stunden. Die meiste Zeit entfällt auf WhatsApp, den Browser und YouTube. Ich habe festgestellt, dass ich oft aus Langeweile durch Apps scrolle. Produktiv waren dagegen Apps wie Google Kalender und Adobe Scan. Ich habe zwei Spiele-Apps gelöscht und will künftig Benachrichtigungen gezielter deaktivieren.“


Hausaufgabe 2: WhatsApp souverän nutzen – Musterlösung

  • Datenschutzeinstellungen geändert: „Zuletzt online“ → Nur Kontakte, Profilbild → Nur ich, Lesebestätigungen deaktiviert.
  • Broadcast-Liste erstellt für Familien-Infos (z. B. „Sonntagsessen“).
  • Nachricht an mich selbst: Einkaufsliste erstellt, zusätzlich eine Erinnerungsnachricht mit Link zur nächsten Kurs-Session gespeichert.

Hausaufgabe 3: Datenschutz-Check – Musterlösung

  • App: Wetter-App → Standortzugriff nur während Nutzung
  • App: Notiz-App → Kamera-Zugriff entfernt (wurde nie genutzt)
  • App: Spiel → Mikrofon-Zugriff deaktiviert (nicht nachvollziehbar, wozu benötigt)
    Begründungen: Datenschutzbewusstsein erhöht, unnötige Zugriffe minimiert, Sicherheit verbessert.

Hausaufgabe 4: Navigationsexperiment – Musterlösung

  • Route geplant: Von „Zuhause“ zum Botanischen Garten der Stadt (Google Maps)
  • Gehzeit: 17 Minuten, inklusive Fußgängerüberwege, Zwischenstopp bei Café ausgewählt
  • Live-Standort an Kurskollegin gesendet
  • Screenshots zeigen die Route mit Detailbeschreibung
    Erfahrung: Sehr intuitiv, aber mobile Daten notwendig. Offline-Funktion noch nicht getestet.

Hausaufgabe 5: Digitale Detox-Zone – Musterlösung

Smartphone-freie Zone: Schlafzimmer
Bildschirmzeit zuvor: 3h 45min täglich – danach: 2h 20min
Effekt: Besserer Schlaf, bewussteres Einschalten des Geräts, weniger Ablenkung am Abend.
Reflexion: „Ich hätte nicht gedacht, wie oft ich das Handy im Bett verwende. Das Weglegen hat mir richtig gutgetan.“